Royal Tours

Die Regeln der Gedenkstätte — und was Sie mitnehmen dürfen

Diese Regeln stellt die Gedenkstätte auf, nicht wir. Sie werden am Eingang durchgesetzt, und wer allein anreist, wird am häufigsten aufgehalten. Alles Folgende stammt aus den offiziellen Angaben der Gedenkstätte.

Taschengröße: die Regel, an der die meisten scheitern

Mitgenommen werden darf nichts, was 35 × 25 × 15 cm überschreitet. Das ist kleiner als die meisten Tagesrucksäcke. Die Gedenkstätte bittet darum, Taschen im Auto oder im Bus zu lassen.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, hat weder das eine noch das andere. Alles Übergroße geht dann in die Gepäckaufbewahrung — einmal anstehen zum Abgeben, einmal zum Abholen, am Ende eines Tages, der ohnehin vier Stunden dauert.

Dreißig Minuten früher da sein

Die Gedenkstätte bittet darum, weil alle Besucher eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen passieren. In der Hauptsaison ist das kein Puffer, sondern die tatsächliche Dauer. Wer zur Eintrittszeit ankommt, verpasst sie.

Öffnungszeiten

Die Gedenkstätte ist täglich geöffnet, außer am 1. Januar, 25. Dezember und Ostersonntag. Die folgenden Zeiten sind die Zeiten, in denen ein Besuch begonnen werden kann; nach dem letzten Einlass dürfen Sie sich noch neunzig Minuten auf dem Gelände aufhalten.

Dezember7:30 – 14:00
Januar, November7:30 – 15:00
Februar7:30 – 16:00
März, Oktober7:30 – 17:00
April, Mai, September7:30 – 18:00
Juni, Juli, August7:30 – 19:00

Bitte vor der Anreise prüfen. Die Zeiten ändern sich mit der Saison und gelegentlich kurzfristig.

Wie viel Zeit Sie einplanen sollten

Die Gedenkstätte empfiehlt mindestens etwa neunzig Minuten für Auschwitz I und noch einmal ebenso viel für Birkenau. Eine geführte Besichtigung beider Teile dauert rund dreieinhalb Stunden. Mit An- und Abreise ist das der größte Teil eines Tages.

Guides sind knapp: Die Gedenkstätte rät, mindestens zwei Monate im Voraus zu buchen. Deshalb sind Termine lange vorher nicht mehr verfügbar — und deshalb können Anbieter mit eigenem Kontingent sie mitunter noch anbieten.

Auf dem Gelände

  • Lichtbildausweis. Die Namen der Buchung werden am Eingang mit dem Ausweis abgeglichen. Nach Übermittlung der Liste sind sie nicht mehr änderbar.
  • Kleidung und Verhalten. Dies ist ein Friedhof und ein Ort des Gedenkens. Die Gedenkstätte bittet um entsprechende Kleidung und entsprechendes Verhalten. Der Besuch findet größtenteils im Freien statt, Birkenau ist ungeschützt, der Boden uneben.
  • Fotografieren. In den meisten Bereichen ohne Blitz erlaubt. Verboten im Raum mit dem Haar der Opfer und in den Kellern von Block 11.
  • Kinder. Die Gedenkstätte empfiehlt den Besuch nicht für Kinder unter vierzehn Jahren. Das ist eine Empfehlung, kein Verbot — und sie ist ernst zu nehmen.
  • Barrierefreiheit. Ein Besuch im Rollstuhl ist möglich und die Gedenkstätte verleiht auch welche, doch das Gelände wurde nicht barrierefrei angelegt, und die Ausstellungen in den Blocks sind im Rollstuhl nicht zugänglich.
  • Essen und Trinken. Am Besucherzentrum von Auschwitz I und am Parkplatz Birkenau gibt es Cafés. Planen Sie das Essen davor oder danach ein, nicht auf dem Gelände selbst.

Teile des Geländes sind zeitweise geschlossen

Einzelne Blocks und Ausstellungen werden für Konservierungsarbeiten oder Sonderausstellungen geschlossen, und die Liste ändert sich mehrmals im Jahr. Wir geben sie hier bewusst nicht wieder — eine veraltete Liste ist schlechter als gar keine. Die aktuelle führt die Gedenkstätte auf ihrer eigenen Seite.

Wie wir das für Sie regeln

Ihr Gepäck bleibt in unserem Bus statt im Schließfach. Findet die Sicherheitskontrolle etwas, von dem Sie nicht wussten, dass es verboten ist — meist ein Taschenmesser im Rucksack —, nimmt Ihr Host es an sich und gibt es Ihnen am Ende zurück.

Ihr Host begleitet Sie außerdem durch die Sicherheitskontrolle und übergibt Sie drinnen an Ihren Guide. So sind die dreißig Minuten vor dem Eintritt organisiert und nicht damit verbracht, sich zu fragen, ob man in der richtigen Schlange steht.

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